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Geschichte der Mälar 25 Schärenkreuzer
Auf dem Seglertag des Schwedische Seglerverbandes in Stockholm  1945  wurde beschlossen, einen Wettbewerb für eine neue Bootskonstruktion auszuschreiben. Welche neben dem Mälar 30 und dem Mälar 22 Schärenkreuzer, die mehr für die geschützten Reviere der Schären und der  Seen gebaut wurden, eine bessere Seegängigkeit und mehr Wohnkomfort bieten soll.
 
Der Konstrukteur  Erik Nilsson gewann diesen Wettbewerb mit dem Entwurf eines Mälar 25 Schärenkreuzers.
 
Auf der Werft von Otto Schelin, Kungsör , wurde der erste Mälar 25 gebaut und bereits 9 Monate nach dem Start  vorgestellt.
 
Mit gefälligen Linien, einer Länge von 10,0 und einer Breite von 2,10  einem Tiefgang von 1,30  Meter  und einer Masthöhe über Deck von 10,50 Meter ist ein besonders schönes Boot.
 
Es bietet bequemen Übernachtungsmöglichkeiten für 4 Personen gelungen, dem der Mälar Verband als neue Einheits-klasse zustimmte.

Das erste Boot wurde aus heimischer Lärche gebaut, mit Mahagoni Plicht und Kajüte. Jeder 3. Spant ist aus verzinktem Eisen, was den Bau durch Amateure vereinfachte und so auch zur Verbreitung der Klasse beitrug.

Insgesamt wurden bis heute 72 Mälar 25 Boote gebaut, von denen 3 mit Lärchenrumpf  und der Rest voll aus Mahagoni gefertigt wurden.
 
Wie bei den Schären üblich, bedeutet die Zahl 25  die vermessene Fläche der Segel an der Kreuz mit Groß und Fock.
 
Üblicherweise werden diese sicheren Boote mit einer Genua gefahren. Ein Spinnacker mit 40 Quadratmeter ist für den Vorwindgang sehr willkommen.
 
Ab dem 2. Boot wurde ein gegossener hohler Eisenkiel verwendet, der  bis zum Bootsboden reicht  und ca. 70 Liter Schlagwasser aufnehmen kann .
 
Auf  Grund der dadurch bedingten fehlenden S- Biegung der Spanten sind diese auch nach Jahren meist in sehr gutem Zustand. Die meisten der Mälar 25 Boote sind über Jahrzehnte in Familienbesitz und werden noch heute gerne für den gemeinsamen Urlaub genutzt.
 
Es besteht auch eine sehr aktive Klassenvereinigung in Schweden, die die Mitglieder  bei der Erhaltung der Klassiker unterstützt und für gemeinsame Touren und Regatta-Events zuständig ist.